Freitag, 13. März 2020
Todesfälle und Ursachen
* Im Jahr 2018 starben in Deutschland insgesamt 954.874 Menschen (ohne Totgeborene, nachträglich beurkundete Kriegssterbefälle und gerichtliche Todeserklärungen).

Anzahl der Sterbefälle in Deutschland von 1991 bis 2018:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156902/umfrage/sterbefaelle-in-deutschland/

* In Deutschland gibt es nach aktuellen Schätzungen jährlich bis zu 600.000 Krankenhausinfektionen, bis zu 20.000 Menschen sterben durch Krankenhauskeime.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/infektionen-101.html

* 2017 starben in Deutschland insgesamt 226.680 Menschen an Krebs.

Quelle: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/grundlagen/krebsstatistiken.php

* 2019 starben in Deutschland 3.059 Menschen durch Verkehrsunfälle.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/02/PD20_061_46241.html

* 2018 wurden in Deutschland 386 Menschen ermordet.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/

* 2017 haben sich in Deutschland 9.241 Menschen das Leben genommen.

Quelle: https://de.statista.com/themen/40/selbstmord/

* 2018 starben deutschlandweit 1.276 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/403/umfrage/todesfaelle-durch-den-konsum-illegaler-drogen/

* Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jährlich etwa 74.000 Menschen durch riskanten Alkoholkonsum.

Quelle: https://www.aktionswoche-alkohol.de/presse/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/

Jedes Jahr sterben deutschlandweit schätzungsweise zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens - weltweit sind es über sechs Millionen Menschen.

* 2017 starben in Deutschland 311 Menschen in HIV.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167743/umfrage/tote-durch-aids-in-deutschland/

* 2018 starben weltweit rund 770.000 Menschen an HIV.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/hiv-faelle-un-101.html

* Von den weltweit 56,9 Millionen Todesfällen im Jahr 2016 waren mehr als die Hälfte (54%) auf die zehn Haupttodesursachen zurückzuführen. Ischämische Herzkrankheiten und Schlaganfälle waren in diesem Jahr für rund 15,15 Millionen Todesfälle verantwortlich und damit die weltweit häufigsten Todesursachen.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38995/umfrage/weltweite-odesfaelle-aufgrund-chronischer-krankheiten/

* Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten führen jedes Jahr zu 2,2 Millionen Todesfällen weltweit.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/55737/Arbeit-und-Beruf-Jaehrlich-2-2-Millionen-Todesfaelle-weltweit

* 2017/18 war mit 25.100 Todesfällen durch Influenza die schlimmste Grippesaison in Deutschland seit 30 Jahren.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/04-10-2019/mild-oder-schlimm-wie-war-die-letzte-grippesaison

* Von 118.000 Menschen, die sich mit dem neuen Corona-Virus infiziert haben, sind weltweit bisher mehr als 4.000 Menschen gestorben. Der überwiegende Teil davon in China.

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-317.html

* Die Zahl der bestätigten Fälle der Lungenkrankheit COVID-19 belief bis zum 11. März auf insgesamt 118.326 Erkrankungsfälle auf der ganzen Welt. Die Zahl der Todesfälle belief sich bis zu diesem Tag weltweit auf 4.292. Außerhalb Chinas sind vor allem die Länder Südkorea, Iran und in Europa Italien betroffen.

Todesfälle aufgrund des Corona-Virus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach Ländern bis zum 11. März 2020:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100818/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-2019-ncov-nach-laendern/

Diese Daten sind m.E. sehr aussagekräftig,
wenn man bedenkt, wie viel Wirbel derzeit
um dieses "Corona-Virus" veranstaltet wird.

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Eine alte Journalistenweisheit sagt: "News is what's different." Die bekannten häufigen Todesursachen haben wir praktisch qua Gewöhnung schon in das gefühlte Risiko eingepreist, von daher ist es völlig normal, dass ein neues, schlecht einschätzbares Risiko erst mal sehr viel mehr Aufmerksamkeit erfährt.

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Das Neue
Ja, die Angst vor dem Neuen und Unbekannten, ist eine ganz normale menschliche Eigenschaft und für die Medien ist alles Neue interessant, aber die Corona-Viren gibt es, auch hier in Deutschland, schon seit vielen Jahren, nur dass man dem bisher keine besondere Beachtung geschenkt hat, weil an ihnen, im Vergleich zu den anderen Krankheiten, wie z.B. der alljährlichen Influenza-Grippe, nur wenige Menschen erkranken und noch viel weniger an den Folgen sterben. Vorerkrankte und alte Menschen sind immer besonders gefährdet, aber ich persönlich halte z.B. die resistenten Keime in den Krankenhäusern für viel gefährlicher für die Risikopatienten, als das Corona,- oder Influenza-Virus. Denn davor kann man sich besser schützen als vor diesen Keimen.

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass du zu Hause besser aufgehoben bist, als du es auf einer Isolierstation in einem Krankenhaus wärest. Wo bekommst du denn immer die Dialyse? Beim Arzt oder im Krankenhaus? Am besten wäre es natürlich, wenn du sie zu Hause bekommen könntest, denn da bist du m.E. am sichersten, also, sofern du nicht ständig Besuch empfängst.

Und was ich in solchen Dingen auch immer für wichtig halte, ist, nicht in Panik zu geraten, sondern so gelassen wie möglich zu sein, weil Angst die Gefahren anzieht, wie das Licht die Mücken.

Also, alles Gute dir und mache dir nicht zu viele Sorgen!

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Interessant...
und lesenswert, dürfte auch der folgende Artikel sein:

https://www.insm-oekonomenblog.de/24740-die-instrumentalisierung-des-coronavirus/

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Im Übrigen hatte ich drüben nicht den Verkehrstotenvergleich von hier kritisiert, sondern den vom Ziwo.

Sicher gibt es größere Gefahren, aber für jemanden mit Immunsuppression kommt Corona halt noch on top. So gesehen ändert sich für mich eigentlich nicht viel, ich meide eh schon jahrelang größere Menschenansammlungen, aber Taxifahren in die Klinik lässt sich nicht vermeiden, und mit der Heimdialyse ist es auch nicht so einfach, die ist an Rahmenbedingungen gebunden, die hier nicht samt und sonders gegeben sind.

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Das habe ich mir schon gedacht, aber ich finde auch den Vergleich mit den Verkehrsunfällen gerechtfertigt, also sozusagen als Beispiel für die vielen anderen Fälle, die ich hier zusammen getragen habe. Wenn man sich die Zahlen ansieht, liegt der Gedanke, dass die ganzen Maßnahmen, die zurzeit vorgenommen werden, ziemlich übertrieben sein könnten, doch ziemlich nahe.

Mir ist auch klar, dass jedes weitere Virus eine zusätzliche Gefahr sein kann, aber davor kann man sich doch ziemlich gut schützen, indem man die Hygiene-Regeln beachtet und einhält, große Menschenmengen vermeidet und sein Immunsystem bestmöglich stärkt. Und, wie ich oben schon geschrieben habe, so halte ich die Psyche und eine gelassene Haltung auch für sehr wichtig.

Warum geht das mit der Heimdialyse bei dir zu Hause
nicht? So viel Platz braucht man für die Geräte ja nicht.

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Mit ziemlichem Aufwand könnte man Heimdialyse möglich machen, aber es macht für mich nicht sonderlich viel Sinn, aus Gründen, die ich jetzt im einzelnen nicht darlegen möchte.

Die bewährten Hygieneregeln, ja gut, die haben mich auch nicht vor der Influenza geschützt, nachdem Töchterlein diese von der Schulfreizeit mitbrachte, von daher kann man da alles richtig gemacht haben, und es erwischt einen trotzdem, wenn die Einschläge nahe genug kommen. Deswegen ist mir schon sehr viel wohler, nachdem die Schulen jetzt erst mal geschlossen sind, denn von dem Sorglosigkeitslevel nicht nur der Schüler, sondern auch der hiesigen Direktion macht man sich keine Vorstellung.

Vor der ganzen Immunsuppression gegen meine Autoimmunerkrankung hätte ich das Thema Corona auch weggelacht, aber jetzt bin ich nun mal mit erhöhtem Risiko unterwegs, daran ändert auch kein Zitronen-Ingwer-Gesöff etwas.

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Es ist schon ok für mich, dass du das nicht erzählen
möchtest, du wirst wohl deine Gründe dafür haben.

Mich hat es letztes Jahr auch so übel erwischt, dass ich beinahe daran gestorben wäre und extrem lange gebraucht habe, um wieder auf die Beine zu kommen. Diese Grippe habe ich mir ebenfalls durch ein krankes Kind eingefangen, aber dass Kinder viele Krankheiten anschleppen, ist ganz normal. Aus diesem Grund durfte ich damals keine Ausbildung zur Erzieherin machen, weil man den Job, durch meine Lungenkrankheit, als zu gefährlich eingestuft hat. Von daher kann ich deine Angst schon verstehen.

Mit Ingwer und Zitronen kann man Viren nicht töten. Sowas hilft nur gegen einige Symptome, aber es gibt andere Möglichkeiten, sein Immunsystem zu stärken. Die will ich dir aber gar nicht "aufs Auge drücken", denn ich weiß ja, wie nervig es sein kann, wenn alle meinen, sie müssten einem ihre Hausmittelchen empfehlen.

Ich hoffe, du nimmst mir meine Kommentare drüben in deinem Blog nicht übel, denn ich habe manchmal einen ziemlich schwarzen Humor, wie dir ja vielleicht schon aufgefallen ist. :)

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