Montag, 4. Mai 2026
Eine peinliche Rückentwicklung
genium, 12:52h
Was soll man nur dazu sagen, wenn sich ein "zivilisiertes" Land wie Deutschland, indem früher alles gut funktioniert hat und das für seine Zuverlässigkeit bekannt war, immer mehr zurück entwickelt?
Denn funktionieren tut hier ganz offensichtlich immer weniger. Und das ist m.E. vor allem deshalb so peinlich, weil sich gleichzeitig die sogenannten "Dritte Welt Länder" so gut entwickelt haben, dass dort inzwischen alles (mögliche) besser funktioniert als hier.
Das betrifft nicht nur die ausgesprochen wichtigen "Dienstleiser", wie die Deutsche Bahn und die Deutsche Post, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Staatssystem und die damit verbundenen Institutionen, wie die gesamte Politik, das Gesundheitssystem, das Rechtssystem, das Schulsystem, etc., aber auch viele private Firmen.
So ist ein eingeschriebener Brief mit sehr wichtigen Dokumenten in der Karibik am 9.4.2026 aufgegeben worden und hat bereits am 15.4.26 das Land mit dem Flugzeug verlassen. Seither sehe ich auf der Sendungsverfolgung täglich die gleiche Anzeige, dass die Sendung nach Deutschland transportiert wird. Der Flug dauert jedoch nur etwas über zwölf Stunden, weshalb der Brief am Flughafen in Deutschland offenbar gar nicht erfasst wurde, sondern dort festzuhängen scheint, denn normaler Weise müsste er schon lange zugestellt worden sein.
Das vorletzte Einschreiben dieser Art war zwar schnell hier, wurde aber dann vom Postboten zurückgeschickt, anstatt eine Benachrichtigung einzuwerfen, damit ich es bei der Post abholen hätte können.
Der Nachforschungsauftrag hat natürlich überhaupt nicht gebracht, weshalb dieses Einschreiben komplett verloren gegangen ist, also weder zum Absender zurückgesendet wurde, noch bei mir angekommen ist. Auch ein Einschreiben von mir, das ich nach Köln gesendet hatte, ist nicht angekommen und ich habe überhaupt keine Antwort auf den Nachforschungsauftrag erhalten. Und die letzte Antwort, die ich auf einen Nachforschungsauftrag bekommen habe, war ein total schlechter Witz, denn es war ein Standardschreiben, dessen Antworten gar nicht zu meiner Suchanfrage gepasst haben.
Zu all dem fällt mir langsam nichts anderes mehr ein, als die mehr als zutreffende Bezeichnung "Armes Deutschland", denn für diese mehr als peinliche Rückentwicklung meines Heimatlandes können sich die Verantwortlichen wirklich nur noch ein Armutszeugnis ausstellen!
Denn funktionieren tut hier ganz offensichtlich immer weniger. Und das ist m.E. vor allem deshalb so peinlich, weil sich gleichzeitig die sogenannten "Dritte Welt Länder" so gut entwickelt haben, dass dort inzwischen alles (mögliche) besser funktioniert als hier.
Das betrifft nicht nur die ausgesprochen wichtigen "Dienstleiser", wie die Deutsche Bahn und die Deutsche Post, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Staatssystem und die damit verbundenen Institutionen, wie die gesamte Politik, das Gesundheitssystem, das Rechtssystem, das Schulsystem, etc., aber auch viele private Firmen.
So ist ein eingeschriebener Brief mit sehr wichtigen Dokumenten in der Karibik am 9.4.2026 aufgegeben worden und hat bereits am 15.4.26 das Land mit dem Flugzeug verlassen. Seither sehe ich auf der Sendungsverfolgung täglich die gleiche Anzeige, dass die Sendung nach Deutschland transportiert wird. Der Flug dauert jedoch nur etwas über zwölf Stunden, weshalb der Brief am Flughafen in Deutschland offenbar gar nicht erfasst wurde, sondern dort festzuhängen scheint, denn normaler Weise müsste er schon lange zugestellt worden sein.
Das vorletzte Einschreiben dieser Art war zwar schnell hier, wurde aber dann vom Postboten zurückgeschickt, anstatt eine Benachrichtigung einzuwerfen, damit ich es bei der Post abholen hätte können.
Der Nachforschungsauftrag hat natürlich überhaupt nicht gebracht, weshalb dieses Einschreiben komplett verloren gegangen ist, also weder zum Absender zurückgesendet wurde, noch bei mir angekommen ist. Auch ein Einschreiben von mir, das ich nach Köln gesendet hatte, ist nicht angekommen und ich habe überhaupt keine Antwort auf den Nachforschungsauftrag erhalten. Und die letzte Antwort, die ich auf einen Nachforschungsauftrag bekommen habe, war ein total schlechter Witz, denn es war ein Standardschreiben, dessen Antworten gar nicht zu meiner Suchanfrage gepasst haben.
Zu all dem fällt mir langsam nichts anderes mehr ein, als die mehr als zutreffende Bezeichnung "Armes Deutschland", denn für diese mehr als peinliche Rückentwicklung meines Heimatlandes können sich die Verantwortlichen wirklich nur noch ein Armutszeugnis ausstellen!
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genium,
2026-05-05 11:32
Na sowas, wenige Stunden nachdem ich diesen Beitrag eingestellt habe, sah ich in der Sendungsverfolgung die Meldung, dass sich die Sendung in der Zollabfertigung befindet. Das lässt mich hoffen, dass der Brief vielleicht diese Woche noch hier ankommt, denn da sich nur Schriftstücke darin befinden, die natürlich nicht verzollt werden müssen, müsste der Brief eigentlich schnell weitergesendet werden.
Da der letzte neue Postbote nicht nur dieses wichtige vorherige Einschreiben, sondern auch viele andere Briefe an die Absender zurückgesendet hat, habe ich inzwischen einen großen Zettel an den Briefkasten geklebt, auf dem ich darum bitte, dass die Briefe nicht zurücksendet werden und auch die hiesige Anschrift und unsere Namen darauf geschrieben, damit er nicht wieder die Post von Leuten, die auf ganz anderen Straßen wohnen, in den Briefkasten einwirft.
Trotzdem werde ich draußen auf den Postboten mit dem wichtigen Brief warten, sofern das Wetter am Tag der Zustellung wieder besser ist, denn heute wäre es mir dafür wirklich zu kalt und nass.
Da der letzte neue Postbote nicht nur dieses wichtige vorherige Einschreiben, sondern auch viele andere Briefe an die Absender zurückgesendet hat, habe ich inzwischen einen großen Zettel an den Briefkasten geklebt, auf dem ich darum bitte, dass die Briefe nicht zurücksendet werden und auch die hiesige Anschrift und unsere Namen darauf geschrieben, damit er nicht wieder die Post von Leuten, die auf ganz anderen Straßen wohnen, in den Briefkasten einwirft.
Trotzdem werde ich draußen auf den Postboten mit dem wichtigen Brief warten, sofern das Wetter am Tag der Zustellung wieder besser ist, denn heute wäre es mir dafür wirklich zu kalt und nass.
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genium,
2026-05-07 13:14
Das Gute am alt (oder älter) werden ist, dass ich mich im Gegensatz zu früher nicht mehr so über gewisse Dinge aufrege, sondern es gelernt habe, das Positive daran zu sehen, wenn etwas schiefläuft, indem ich das Beste daraus mache.
So ist der Brief, entgegen meiner Erwartung, tatsächlich schon gestern angekommen, aber da ich ihn nicht annehmen konnte, musste ich ihn heute in der neuen Postfiliale abholen.
Die ist inzwischen nicht mehr in dem 5km weit entfernten Dorf, sondern in einem 10km weit entfernten und ich bin natürlich erstmal bis ins nächste Dorf gefahren, bis ich gemerkt habe, dass ich das richtige Dorf bereits verlassen hatte und an der Post vorbei gefahren war. Aber als ich dann bei der Post angekommen war und das Einschreiben erhalten hatte, habe ich noch zwei Briefe abgesendet, die ich gestern Abend vorbereitet hatte.
Danach bin ich noch einige Kilometer weiter (weg von hier) gefahren, um dort das Auto voll Getränke laden zu lassen, denn in diesem Dorf gibt es einen Getränkeladen, in den man mit dem Auto hineinfahren kann und die Getränkekisten ohne aussteigen zu müssen ins Auto gestellt bekommt. Auch das Kassieren wird am Fenster vorgenommen und das Gute daran ist, dass die Getränke nicht einmal teurer sind, als im Supermarkt, indem ich sie sonst immer kaufe. Die Kisten mit dem total leckeren Spezi-Getränk waren heute sogar 1,50 Euro günstiger als dort.
Also hat sich das Abholen müssen des Einschreiben-Briefs aus der Karibik letztlich sogar richtig gelohnt und mir nicht nur viel Schlepparbeit, sondern im Prinzip sogar Benzinkosten erspart. Dafür war ich aber dann besonders großzügig und habe dem fleißigen Mann, der die vielen Kisten mit Getränken in mein Auto geladen hat, 10 Euro Trinkgeld gegeben. Und er hat sich wirklich sehr darüber gefreut und mehrmals bei mir bedankt.
Zur Belohnung für meine Großzügigkeit habe ich dann auf dem Rückweg noch an einem Supermarkt angehalten, in dem ich sonst nicht einkaufe und mir einen kleinen Vorrat an Süßigkeiten und Eiscreme gekauft. Dabei habe ich an den werten Herrn Wuerg gedacht und mir bei allen Artikeln den Preis für ein Kilogramm und die Menge in der Verpackung angesehen, um die Preise besser vergleichen zu können. Und es ist schon ziemlich absurd, wie schnell die Mengen der Inhalte abnehmen, denn einige der großen Tafeln Schokolade, in denen sich vor kurzem noch 300 oder 270g Schokolade befand, bestanden heute nur noch aus 250g. Daher habe ich mich dann doch für andere Artikel entschieden, aber günstig waren die auch nicht.
Trotzdem bin ich zufrieden und froh,
wieder Süßigkeiten im Haus zu haben. 😍
So ist der Brief, entgegen meiner Erwartung, tatsächlich schon gestern angekommen, aber da ich ihn nicht annehmen konnte, musste ich ihn heute in der neuen Postfiliale abholen.
Die ist inzwischen nicht mehr in dem 5km weit entfernten Dorf, sondern in einem 10km weit entfernten und ich bin natürlich erstmal bis ins nächste Dorf gefahren, bis ich gemerkt habe, dass ich das richtige Dorf bereits verlassen hatte und an der Post vorbei gefahren war. Aber als ich dann bei der Post angekommen war und das Einschreiben erhalten hatte, habe ich noch zwei Briefe abgesendet, die ich gestern Abend vorbereitet hatte.
Danach bin ich noch einige Kilometer weiter (weg von hier) gefahren, um dort das Auto voll Getränke laden zu lassen, denn in diesem Dorf gibt es einen Getränkeladen, in den man mit dem Auto hineinfahren kann und die Getränkekisten ohne aussteigen zu müssen ins Auto gestellt bekommt. Auch das Kassieren wird am Fenster vorgenommen und das Gute daran ist, dass die Getränke nicht einmal teurer sind, als im Supermarkt, indem ich sie sonst immer kaufe. Die Kisten mit dem total leckeren Spezi-Getränk waren heute sogar 1,50 Euro günstiger als dort.
Also hat sich das Abholen müssen des Einschreiben-Briefs aus der Karibik letztlich sogar richtig gelohnt und mir nicht nur viel Schlepparbeit, sondern im Prinzip sogar Benzinkosten erspart. Dafür war ich aber dann besonders großzügig und habe dem fleißigen Mann, der die vielen Kisten mit Getränken in mein Auto geladen hat, 10 Euro Trinkgeld gegeben. Und er hat sich wirklich sehr darüber gefreut und mehrmals bei mir bedankt.
Zur Belohnung für meine Großzügigkeit habe ich dann auf dem Rückweg noch an einem Supermarkt angehalten, in dem ich sonst nicht einkaufe und mir einen kleinen Vorrat an Süßigkeiten und Eiscreme gekauft. Dabei habe ich an den werten Herrn Wuerg gedacht und mir bei allen Artikeln den Preis für ein Kilogramm und die Menge in der Verpackung angesehen, um die Preise besser vergleichen zu können. Und es ist schon ziemlich absurd, wie schnell die Mengen der Inhalte abnehmen, denn einige der großen Tafeln Schokolade, in denen sich vor kurzem noch 300 oder 270g Schokolade befand, bestanden heute nur noch aus 250g. Daher habe ich mich dann doch für andere Artikel entschieden, aber günstig waren die auch nicht.
Trotzdem bin ich zufrieden und froh,
wieder Süßigkeiten im Haus zu haben. 😍
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