Freitag, 12. August 2022
Ein Meer an "Mehr"
Wir brauchen offenbar mehr von allem.

Da die Jugend nicht mehr unbeschwert leben kann, sondern quasi im Krisen-Dauermodus lebt, brauchen wir mehr freie Therapieplätze für die Jugendlichen und Kinder. Das gilt zwar auch für die älteren Menschen, aber die kommen mit der Dauerbelastung offenbar besser zurecht, als die jungen und können demzufolge vernachlässigt werden.

Außer freien Therapieplätzen braucht die Jugend mehr Beachtung,
mehr Fürsorge und vor allem mehr Mitspracherecht in der Politik.

Wir alle brauchen mehr Klimaschutz,
müssen viel mehr Energie einsparen
und gleichzeitig mehr dafür bezahlen.

Wir brauchen mehr Nachhaltigkeit!

Wir brauchen mehr Fachkräfte und Arbeitswillige in
allen Bereichen, müssen sie jedoch trotz sehr hoher
Arbeitslosenzahlen, aus dem Ausland hier her holen.

Wir brauchen mehr Kinder, bzw.
Eltern, die sie in die Welt setzen.

Ganz dringend brauchen wir Regen!

Wir brauchen mehr Bürgende, die ehrenamtlich arbeiten,
mehr Rentner, die freiwillig wieder zu arbeiten beginnen
und mehr ältere Menschen, die später in Rente gehen, als
bisher gesetzlich vorgesehen ist und ihnen zustehen würde.

Wir brauchen mehr Digitalisierung,
mehr staatliche Kontrolle von allem,
mehr Wirtschaftsleistung durch alle
mehr Unterstützung der Schwachen.

Etc., etc., etc.

Dieses Meer an "Mehr" stürzt gerade wie eine gewaltige Welle
über uns ein, wird aber nur schwer zu bewältigen sein, solange
wir dem auf die gleiche Weise begegnen, wie wir es bisher tun.

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Dienstag, 22. März 2022
Frieren für die Freiheit
Der ehemalige Bundespräsident der BRD und früher als evangelischer Theologe/Pastor tätige Joachim Gauck, ist der Meinung, dass die Bürger in Deutschland für die Freiheit auch einmal frieren und für ein paar Jahre auf ihren Wohlstand verzichten könnten. Wörtlich sagte Gauck in der Nacht zum 10.3.2022 in der ARD-Talkshow Maischberger:

"die Verluste an Wohlstand seien zu ertragen. Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben".

Das lässt sich natürlich sehr leicht sagen, wenn man selbst über 200.000 Euro Jahreseinkommen an staatlichen Amtsbezügen für seinen ehemaligen Job als Bundespräsident bekommt und nicht zu denen gehören wird, die für die Freiheit frieren und verzichten sollen.

Allein für diese Aussage sollte man diesem Mann die gesamten Bezüge entziehen, damit er mit einem guten Beispiel voran gehen könnte!!

Aber das wird natürlich nicht geschehen, weil für die aktiven und auch für die ehemaligen Politiker in Deutschland ja andere Regeln gelten, als für die Bürger, die ihnen ihren luxuriösen Lebensstil ermöglichen und sich dafür abrackern müssen, dass die vielen Politiker "wie die Maden im Speck" leben und dann solche Sprüche ablassen können.

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Mittwoch, 16. Februar 2022
Die Pandemie ist vorbei!
Einige Politiker und Bürger wollen es zwar noch nicht
wahrhaben, aber die Pandemie ist tatsächlich vorbei!

Deshalb müssen auch Länder, wie Deutschland und
Österreich die Maßnahmen lockern, bzw. den Bürgern
ihre Grundrechte zurückgeben. Aber natürlich machen
sie das so langsam wie möglich, also nur Schrittweise.

Dass sie trotz dem immer noch von einer Impfpflicht
reden ist aus diesem Grund ein absoluter Hohn, denn
dafür gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlage mehr.

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Sonntag, 9. Januar 2022
Danser Encore
Tanzen für die Freiheit!



Dieser Tanz berührt mich immer wieder,
wenn ich mir das tolle Video davon ansehe.

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Freitag, 12. März 2021
Unwirkliche Wirklichkeit
Die Wirklichkeit scheint momentan wirklich unwirklich zu sein
und völlig von der abzuweichen, die bisher allgemeingültig war.

In meinen Träumen verlasse ich die Wirklichkeit und finde
eine Welt vor, in der keiner der Beteiligten eine Maske trägt
und sich so anormal verhält, wie es in der Realität zurzeit ist.

Darüber bin ich sehr froh, denn das zeigt mir, dass mein Kopf
die für ihn gültige Ordnung weiterhin Aufrecht erhält und sich
von den momentanen Ungereimtheiten nicht verwirren lässt.

Irgendwie sorgt es auch für Ordnung in meinem Hirn während
ich wach bin und mich über die Unwirklichkeit der Wirklichkeit
wundere. Es scheint als habe ich eine Art Warteraum betreten,
aus dem ich erst dann herauskommen kann, wenn die Realität
außerhalb dieses Warteraums wieder der Ordnung entspricht,
die für mich gültig ist und die ich in meinen Träumen auslebe.





Aber die Zeit, die ich in diesem Warteraum verbringen muss,
scheint leere und verlorengegangene Lebenszeit zu sein, die
ich wesentlich besser nutzen und genießen könnte, wenn die
allgemeingültige Wirklichkeit meiner Ordnung entsprechen
und alles wieder so sein würde, wie es bisher gewesen ist.

Es sieht jedoch so aus, als ob die für alle vorgesehene
Wirklichkeit außerhalb des Warteraums zurzeit ausgiebig
umgebaut und so verändert wird, dass wir sie nicht mehr
wiedererkennen werden, wenn wir ihn verlassen dürfen.
Deshalb werden wir auch nur in winzig kleinen Schritten
aus diesem Warteraum entlassen, um uns ganz langsam
an die neu verordnete Wirklichkeit gewöhnen zu können.

Und wenn man aus dem Fester blickt, sieht man schon
einige, die sich mit dieser "neuen Realität" anfreunden,
um ihre ganz persönlichen Konsumgelüste zu erfüllen.

Andere reihen sich bereitwillig in der Schlange ein,
um schnellstmöglich zu denjenigen zu gehören, die
ihre ganz neu gewonnenen "Freiheiten" auskosten.

Doch was ist mit denen, die an der Wirklichkeit
festhalten möchten, die für sie gültig ist und in
der es keine an Ketten gelegten Freiheiten gibt?

Werden sie für den Rest ihres Lebens
in diesem Warteraum bleiben müssen?

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Donnerstag, 11. März 2021
Eine Frage zur Deutschen Post
Was ist das Dümmste, das ein Mitarbeiter der
Deutschen Post zu einem Kunden sagen kann?


Um die Beantwortung dieser Frage ein wenig zu erleichtern, folgt eine kurze Schilderung von der Situation, in der genau diese dumme Antwort gegeben wurde und zu einer unnötigen Konfliktsituation geführt hat.

Ein gut gelaunter Kunde betritt eine Filiale der Deutschen Post, um ein Paket in ein weit entferntes Nicht-EU-Land zu versenden und bittet die Mitarbeiterin der Deutschen Post darum, es per Einschreiben zu senden, weil in diesem Zielland so viel gestohlen wird. Nachdem geklärt war, dass das nicht nötig ist, weil Pakete versichert sind, ging alles sehr schnell. Das Etikett klebte schon auf dem Paket, als die Mitarbeiterin dem Kunden den Beleg übergibt und den Preis von sieben Euro nennt.

Daraufhin antwortet der Kunde, dass der Preis nicht stimmen kann, weil er für dieses Zielland viel zu niedrig ist. In dem Moment realisiert die Mitarbeiterin, dass sie einen Fehler gemacht hat, sagt aber zu dem Kunden, dass er das falsch gemacht hat und löst hektisch das Etikett von dem Paket. Der Kunde fragt sie leicht verdutzt, was er denn falsch gemacht hat, denn der Fehler war ja der Mitarbeiterin unterlaufen, doch sie reagiert völlig über und beginnt, den Kunden zu beschimpfen. Dann greift sie nach einer Zollerklärung, legt sie auf den Tisch und weist den Kunden darauf hin, dass er sie vor dem Absenden ausfüllen muss.

Der Kunde nimmt sie und fragt die Mitarbeiterin der Deutschen Post, warum sie ihm die Erklärung nicht vorher ausgehändigt hat und ob sie sich wirklich ganz sicher wäre, dass er und nicht sie selbst diesen Fehler gemacht hat. Doch anstatt es einfach zuzugeben und sich für ihr kleines Missgeschick zu entschuldigen, verhält sie sich wie ein störrisches Kind, das sich seinen Fehler nicht eingestehen möchte und versucht sich auf derartig absurde Weise zu rechtfertigen, dass der Kunde herzhaft zu Lachen beginnt und ihre aberwitzige Antwort mehrmals laut widerholt.

Denn das war wirklich das Allerdümmste, was ein Mitarbeiter der Deutschen Post als Rechtfertigung für einen Fehler sagen konnte!

Und? Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?

Die Situation ist jedenfalls deswegen so eskaliert, dass die Mitarbeiterin der Deutschen Post dem Kunden lauthals mittelte, dass sie ihn nicht mehr bedienen würde und er sich mit der ausgefüllten Zollerklärung an den Kollegen am anderen Schalter wenden müsste, um das Paket zu versenden. Während sie sich von ihrem Schalter entfernte, rief sie ihrem Kollegen zu, dass er sich um diesen Kunden kümmern sollte.

Da sich kein Kugelschreiber an den Tischen im hinteren Bereich befand und die beiden anwesenden Mitarbeiter nicht dazu bereit waren, dem Kunden einen auszuhändigen, musste er diese Filiale verlassen, um die Zollerklärung anderswo auszufüllen. Doch als er sie erneut betrat, ging dieses aberwitzige "Szenario" genauso weiter, wie es begonnen hatte, denn der Kollege von der unverschämten Mitarbeiterin der Deutschen Post, verhielt sich dem Kunden gegenüber genauso unmöglich, wie sie. Das führte letztlendich sogar dazu, dass er das Paket wieder mitnehmen und bei einer anderen Filiale der Deutschen Post absenden musste.

Und siehe da, - in einer Tankstellen-Filiale der Deutschen Post, funktionierte alles reibungslos, obwohl der Kunde die Zollerklärung erst einmal zurückgehalten hatte, um zu prüfen, ob die Mitarbeiterin von sich aus das Zielland lesen und die Sendung richtig zuordnen würde.

Die Antwort der Frau war so absurd, dass wohl niemand
auf die richtige Antwort kommen wird. Deshalb stelle ich
für die richtige Beantwortung keinen Preis in Aussicht.

Aber diese Mitarbeiterin der Deutschen Post bekommt
von mir die Auszeichnung als inkompetenteste Person,
die man sich im Umgang mit Kunden vorstellen kann!

Und als wohlverdienten Preis erhält sie diesen Denkzettel,
den der Kunde ihr beim nächsten "Akt" überreichen wird:

Wichtige Informationen für die
Mitarbeiter der Deutschen Post


Auf der offiziellen Internetseite der Deutschen Post
wird das Mitarbeiterengagement wie folgt beschrieben:

Zitat: (aus Formatgründen leicht gekürzt)

Jeder einzelne Mitarbeiter ist ein Spezialist auf seinem Gebiet [...]

Alle Beschäftigten, Führungskräfte [...] sind aufgerufen, den Verhaltenskodex mit Leben zu erfüllen und auf diese Weise zum Erfolg unseres Unternehmens (der Deutschen Post) beizutragen:

✔ Machen Sie sich mit den Standards und Werten vertraut. Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand und nehmen Sie an Schulungen teil.
✔ Bringen Sie sich engagiert ein und melden Sie etwaige Verstöße. [...] Unsere Führungskräfte sind Vorbilder für Integrität und Respekt. [...]
✔ Schaffen Sie eine Kultur, die geprägt ist von:
Gegenseitigem Respekt, Offenheit und Vertrauen.
✔ Fördern Sie nach besten Kräften die Umsetzung des Verhaltenskodex.
✔ Achten Sie auf die Einhaltung des Verhaltenskodex durch die in Ihrer Organisationseinheit tätigen Mitarbeiter*innen und leben Sie sie die hierin enthaltenen Werte im beruflichen Alltag vor.
✔ Informieren und beraten Sie Ihr Team über den Verhaltenskodex.
✔ Bieten Sie die Möglichkeit, Anliegen offen und direkt anzusprechen.
Sind Sie mit einer schwierigen Situation konfrontiert,
sollten Sie sich unbedint folgende Fragen stellen:

1. Ist meine Handlung oder Entscheidung legal?
2. Entspricht sie den Werten und Standards dieses
Kodex und weiterer DPDHL Konzernrichtlinien?
3. Ist sie frei von persönlichen Interessen?
4. Hält Meine Handlung [...] einer öffentlichen Prüfung stand?
Wie würde sie in den Medien wirken?
5. Schützt meine Handlung [...] den Ruf der Deutsche Post? [...]

Auf der offiziellen Seite der Deutschen Post folgt hierauf
die Frage, ob Sie alle Fragen mit Ja beantworten können
und was Sie tun soll(t)en, wenn das nicht der Fall ist.

Zitat Ende

Quelle des Kodex: https://www.dpdhl.com/de/nachhaltigkeit/mitarbeiter/mitarbeiter-engagement.html

Diese Richtlinien sollten von jedem Mitarbeiter
der Deutschen Post strikt eingehalten werden!


Zur Erläuterung:

* Spezialist auf seinem Gebiet bedeutet: Seine Aufgaben zu kennen!
>> Zu den Aufgaben bei der DP gehört auch Lesen und Denken <<
* Mit Leben erfüllen bedeutet: Die Anforderungen umzusetzen!
>> Das setzt voraus, dass man sie kennt und ernst nimmt <<
* Respekt bedeutet: Sein Gegenüber wertzuschätzen und zu achten!
>> Dazu gehört auch ein respektvoller Umgang mit Kunden <<
* Frei von persönlichen Interessen bedeutet: Persönliches zurückstellen!
>> Dazu zählen auch Eitelkeit, Stolz, Trotz und Rechthaberei <<

Über diesen Denkzettel wird sich die einfältige
Mitarbeiterin bestimmt nicht freuen, aber das
soll sie auch nicht, sondern es würde genügen,
wenn sie ihr Verhalten den Kunden gegenüber
ändert und sich in Zukunft angemessen verhält.

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Mittwoch, 17. Februar 2021
Der Preis für den Luxus Bequemlichkeit
Ist der Mensch wirklich dazu entstanden, um ein bequemes Leben führen zu können oder ist nicht gerade die Bequemlichkeit der Grund dafür, dass sich die Menschheit derartig fehlentwickelt hat?

Es begann offenbar zu der Zeit, als die Menschen sich ansiedelten, um ihr anstrengendes Leben als "Jäger und Sammler" zu beenden. Und je größer die Siedlungen wurden, umso umfangreicher musste man diese Gemeinschaften organisieren und natürlich auch gegen Eindringlinge verteidigen. Die Vorteile solcher Ansiedlungen liegen klar auf der Hand, denn dadurch wurde das Leben der Menschen nicht nur bequemer, sondern es wurde auch sicherer, denn so konnten sie sich besser vor Kälte, Hitze und Nässe schützen und gegenseitig unterstützen.

Dieser erste Schritt zur sogenannten Zivilisation, war der Anfang zu dem Leben, das wir heute führen und vermutlich genau der Zeitpunkt, an dem die Fehlentwicklung der Menschheit begonnen hat.

Wenn es bei solchen kleinen Ansiedlungen geblieben und die Menschen mit diesem, immer noch ziemlich anstrengendem und bescheidenem Leben, zufrieden gewesen wären, könnten die Menschen, denen es heute möglich ist, zwar nicht so bequem leben, aber die Menschheit müsste auch nicht den hohen Preis für diese Bequemlichkeit bezahlen.

Was könnte der Preis für die Bequemlichkeit
sein und zahlt er sich für die Menschen aus?

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Mittwoch, 10. Februar 2021
Der Zug ist abgefahren
Der Zug ist schon lange vor der Corona-Pandemie abgefahren und hat inzwischen so viel Fahrt aufgenommen, dass er nicht mehr zu bremsen ist, sondern mit Vollgas auf den bevorstehenden Abgrund zurast.



Die Insassen dieses Zuges können ihre noch verbleibende Zeit damit vergeuden, einzelne Wagons oder Abteile zu sichern, die Schwachen an ihre Sitze zu fesseln, um sie zu schützen, sich finanziell an der Notlage zu bereichern, noch mehr Gas zu geben oder sie können sich das ganze Treiben ansehen und in Ruhe abwarten, bis der Zug abheben und sich in den Freiflug begeben wird. Denn das wird der entscheidende Moment sein, indem alle begreifen werden, dass sie im selben Zug sitzen.

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Dienstag, 2. Februar 2021
Wie lange noch?
Wenn ich in den Nachrichten höre, dass die Bundesregierung den Bürgern mitteilt, dass sie jedem Erwachsenen bis Ende des dritten Quartals in 2021 ein Impfangebot machen können würde, also falls sich nicht weitere Schwierigkeiten bei der Impfstoffproduktion ergeben werden, durch die die Auslieferungen erneut verzögert werden, vergeht mir wirklich jeder Optimismus. Ich fühle mich schon seit März 2020, als würde ich mich in Einzelhaft befinden, obwohl ich überhaupt nichts verbrochen habe und weiß wirklich nicht, wie lange ich die ständigen Verlängerungen dieser Zwangsmaßnahmen noch ertragen kann.



Zum einen, möchte und werde ich mich gar nicht impfen lassen und zum anderen halte ich es für einen verhängnisvollen Fehler, so große Hoffnungen auf die Impfstoffe zu projizieren und die Rückkehr zu einem "normalen" Leben davon abhängig zu machen, dass sich mindestens 75 Prozent der Weltbevölkerung mit den derzeitigen Impfstoffen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Ich befürchte, dass sie dadurch, genau wie beim weltweiten Finanzsystem, eine weitere Endlosschleife erschaffen werden, aus der es kein Entkommen mehr geben wird.

Denn selbst wenn sich bis Ende September oder Oktober diesen Jahres so viele Menschen gegen Covid-19 impfen lassen werden, dürfte es sogar für jeden Laien klar erkennbar sein, dass es mit den Corona-Viren genauso ablaufen wird, wie mit den Influenza-Viren. Einige Mutationen sind ja bereits jetzt aufgetreten und verbreiten sich, während man darauf hofft, dass der Impfstoff auch gegen diese Mutationen wirken wird. Doch, Viren scheinen den Menschen immer einen Schritt voraus zu sein, weshalb es m.E. überhaupt keinen Sinn macht, die Rückkehr zur sogenannten "Normalität", von Impfungen abhängig zu machen.



Von den ganzen Verschwörungsmythen, halte ich persönlich gar nichts, - außer Abstand und die Menschen die darauf hereinfallen, tun mir im Grunde genommen sogar sehr leid, aber das was die Regierungen der meisten Länder derzeit tun, kann und wird m.E. nicht dazu führen, dass die Pandemie beendet wird, sondern dass sich die Menschheit aus Angst vor Viren dauerhaft selbst versklaven oder sogar ganz vernichten wird.

Es gibt ja Verschwörungsspinner, die mich als Priesterin bezeichnen, weil ich es wage ihnen zu widersprechen und eine andere Meinung zu vertreten, aber m.E. sehen sie in mir nur deshalb ein Feindbild, weil sie den Bezug zur Realität bereits vollständig verloren haben und ich ihre sektenanhängerähnlichen Glücksgefühle störe. Doch ihnen kann ich versichern, dass ich weder eine Priesterin, noch eine Feindin bin.

Da ich jedoch weiß, dass es sehr schwer bis unmöglich ist, Menschen aus einer Sekte zu befreien, die das gar nicht möchten, ist mir bewusst, dass es sinnlos ist, mit den Anhängern der Verschwörungsmythen zu reden. Die meisten von ihnen fühlen sich vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben wichtig, weil sie glauben, dass sie die einzigen wären, die den Durchblick hätten und den anderen dadurch überlegen wären. Dass dies eine große Illusion ist, können sie natürlich nicht realisieren...

Also zumindest solange nicht, bis sie von der
Wirklichkeit eingeholt oder überholt werden.

Und die wird vermutlich schlimmer sein,
als sie es sich zurzeit vorstellen können.

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Sonntag, 31. Januar 2021
Weise und Bescheiden
Benjamin Franklin sagte einst:

> "Nach Leiden und Verlusten werden
die Menschen bescheidener und weiser."


Da kann man aber sehr gespannt sein, ob sich diese Aussage von Benjamin Franklin bewahrheiten wird, wenn die Pandemie vorbei ist und die Menschheit einen Weg gefunden hat, mit den vielen Corona-Viren zurechtzukommen. Auf welche Weise das geschehen wird, ist m.M.n. zweitranging, denn die eine Lösung wird es vermutlich nicht geben.



Wenn man jedoch auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zurückblickt, kann man nicht feststellen, dass die Menschen bescheidener und weiser geworden wären, also zumindest nicht langfristig, denn nachdem die schweren und verlustreichen Nachkriegsjahre beendet waren, kam in den westlichen Ländern der große Wirtschaftsaufschwung, indem es vorwiegend um Konsum und Wohlstand, nicht aber um Bescheidenheit und Weisheit ging. Und das hat sich bis heute nicht geändert, weshalb es auch so vielen schwer fällt, mit den derzeitigen Einschränkungen und dem daraus resultierendem Verzicht zurechtzukommen.

Nach der Pandemie wird es zwar viele Verlierer geben, die aus ihrer wirtschaftlichen Not heraus bescheidener werden müssen, aber die anderen werden m.E. sehr schnell wieder in ihr altes Muster zurück fallen und genauso weitermachen, wie sie es zuvor getan haben. Vor allem diejenigen, die sich durch die und an der Pandemie bereichern und als Gewinner daraus hervorgehen, werden ihre "Weisheit" weiterhin dazu verwenden, um nach noch mehr Macht und Reichtum zu streben und ihre übermäßig verschwenderische Lebensweise fortsetzen.

Aber, vielleicht hat sich ja nicht Benjamin Franklin geirrt, als er diese Aussage tätigte, sondern ich irre mich mit meiner Einschätzung und die Menschen werden nach dieser Pandemie wie ausgewechselt, also so weise, bescheiden und gütig sein, wie nie zuvor!?

Das wäre doch wirklich wunderbar, nicht wahr?

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